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...die Partygruppe mit den kurzen Lederhosen -          Garant für Stimmung, Show und gute Live-Musik
Solo Unplugged Unterhaltung aus besten Händen Da steigt die Stimmung in die Höhe Ein bisschen Show - und der Abend ist etwas besonderes !!
  Chronik 
(c) 2018 - Trachtenkapelle Königsbrunn e.V. - Die Lumpenbacher
Timeline: almost in time
2011 Über den Jahreswechsel zu 2011 hatten die Lumpenbacher die Aufgabe, ihr ambitioniertes Lautsprechersystem zu  modernisieren. Tontechniker Markus Schnöbel kannte uns jetzt schon eine gewisse Weile und zeigt uns auf, wie man  Schritt für Schritt und im Rahmen unserer finanziellen Möglichkeiten aufrüstete. Auch bei uns hielt die Digitaltechnik Einzug  und unsere musikalische Qualität wie auch unser optisches Bühnenbild konnte für jeden hör- und sichtbar gesteigert  werden. Etwaige Knackser oder gar akustische Rückkopplungen gehörten von nun der Vergangenheit an.   Das Jahr begann dann mit zwei musikalischen Geburtstagsständchen zum einem im Januar für unseren Gönner Konrad  Weser sen. zum 75igsten und im März zum 60. Geburtstagsfest  beim Königsbrunner Bürgermeister Ludwig Fröhlich.  Ruhig ging man das Frühjahr an mit dem Maibaumantanzen, den Heimatabend der Trachtler und dem Augsburger  Bierfestival. Auch der Klassiker „Die Gautsch“ konnte überzeugend bestritten werden gefolgt von einem gemütlichen Fest  veranstaltet von der Jagdgenossenschaft Königsbrunn.   Die nächste Station lag dann schon wieder 600km im Norden bei unseren Dülmener Freunden in Ostwestfalen. Das  Publikum kannte uns ja bereits und so konnten eine weitere erfolgreiche Präsentation professionell gestaltet werden. Das  Ergebnis war überwältigend und wir wurden wie Profis angehimmelt, ja man sprach sogar vom bayrischen Ballermann-  Feeling. Dem nicht genug hatten wir eine Woche später ein sogenanntes Doppelbelastungswochenende von zwei  Veranstaltern zu bedienen. Am ersten Oktoberwochenende hatten wir am Samstag in Stadtlohn und am Sonntag in  Gescher jeweils ein Oktoberfest zu stemmen. Mit Bravour haben wir diese Feuertaufe bestanden.   An dieser Stelle ist zu erwähnen, dass unser Musiker Friedrich Schabert zu einem fantastischen Show- und  Animationsrausch auflief. Dieser gipfelte in den Höhepunkt, dass der Fritz in Stadtlohn mit seiner Posaune mitten im  Publikum das Gleichgewicht verlor, weil der Klappstuhl brach, und samt Instrument vom tobenden Publikum verschluckt  wurde. Das Ende vom Lied war eine verbogene Posaune und ein lädierter Fritz, dem nun alles am Körper weh tat. Die Zelt-  Sanitäter kümmerten sich rührend um unseren verletzten Kameraden, jedoch wegen zunehmender Schmerzen musste er  dann mit Blaulicht ins nächste Krankenhaus gefahren werden. Nach dem Auftritt saß der Schock tief bei uns und es wurde  beschlossen, dass wir unseren Fritz nicht alleine bei den Preußen lassen. Nachts um drei Uhr fuhren wir mit dem Bus zum  Krankenhaus, um ihn abzuholen. Unser damaliger Vorstand Thomas Fünfer verhandelte hart mit dem diensthabenden Arzt.  Um unserer Forderung mehr Nachdruck zu verleihen, blockierten wir mit dem Reisebus die Zufahrt zur Notaufnahme. Da  gab das Krankenhauspersonal seinen Widerstand auf und der Fritz wurde im Rollstuhl an die Omnibustür geschoben.  Ohne noch einen Fuß auf den Teerboden zu setzen zog sich Fritz die Bustür hoch und warf dem Pfleger noch eine  abfällige bayrische Bemerkung entgegen. Das Hallo war groß und wir konnten zufrieden nach Gescher weiter fahren.   Doch es gab in diesem Jahr noch eine weitere Steigerung und die hieß drittes Gastspiel in der Türkei. Im Stenogrammstil  lässt sich das so beschreiben. Mittwoch, den 12.10. Anreise nach Ankara, fünfstündige Autobahnfahrt in einem  überladenen Sprinter nach Eskişehir, zwischen Istanbul und Ankara gelegen. Donnerstagnachmittag Platzkonzert und  bayrischer Abend im Mediamarkt Eskişehir. Freitag Rückfahrt nach Ankara zur Deutschen Botschaft; am gleichen Tag  reisten unsere Festbedienungen, sprich Ehefrauen an. Samstag großer Oktoberfestabend auf dem Gelände der Deutschen  Botschaft. Sonntagmittag verpacken unsere Ausrüstung und abends mit dem Lufthansa-Flieger nach München zurück.  Solch eine Tortur hielten wir Musiker nur aus, weil Fritz und Karre immer in ihrem Hotelzimmer einen unerschöpflichen  Vorrat an Efes (türkisches Bier), Raki (türkischer Anisschnaps), Schüttelbrot und Eselsalami bunkerten, quasi die  Lumpenbacher-Auffangzentrale im Ausland!   2012 Mitte Januar traf man sich im Keller von Konrad Weser zu einem Photoabend über das zurückliegende Jahr. Neben einer  fleißigen Probenarbeit hatten wir Ende März den runden Geburtstag unseres Dirigenten Walter Schuler zu feiern, der in  seiner ausgeräumten Maschinenhalle super ankam. Da kam uns auch die Idee in dieser Halle einen   Weißwurstfrühschoppen mit Blasmusik anlässlich des 60. Vereinsjubiläums mit unseren Freunden und Gönnern zu feiern.  Das Lumpenbacher Organisationsteam hatte einige Schwierigkeiten zu bewältigen, aber dann wurde es eine rundum  gelungene Veranstaltung, bei der die neugierige Bevölkerung zahlreich erschienen war. Zum Vereinsjubiläum wurden alte  Bilder, Plakate und Zeitungsausschnitte ausgestellt. Zudem wurde über einen Beamer gewisse Photo-Highlights aus dem  zurückliegenden Vereinsleben gezeigt. Getragen von dem Gedanken, nun auch eine eigene Veranstaltung erfolgreich  stemmen zu können, schweißte dies die Lumpenbacher-Gemeinschaft weiter zusammen.   Das weitere Jahr brachte Gastspiele in der bekannten niederbayrischen Gegend um  Landshut, dem Bierfestival beim Gasthaus Settele in Haunstetten, die Partys von der  Gautscheröffnung und der des ersten Sonntags auf der Gautsch, sowie diverse  Garten- und See-Grill-Feste. Ende Juli musste aufgrund der regen Nachfrage wieder  eine Isar-Floßfahrt durchgeführt werden und im August fand das Trachtler-Gartenfest  in herrlicher Biergartenatmosphäre am Außenplatz der Gaststätte Trachtenheim in  Königsbrunn statt. „Aloisius“ würde sagen, „Das ist der bayrische Himmel auf Erden“!   Wir Lumpenbacher stellten schnell fest, dass wir von nun an begehrte  Ansprechpartner waren und unserem Publikum von unserer internationalen  Erfahrung ausgiebig berichten mussten.   In der bayrisch fünften Jahreszeit im Herbst hatten wir wieder mehrere  Oktoberfeststationen nördlich des Ruhrgebietes zu bedienen. In den Städten  Dülmen, Gescher und Stadtlohn spulten wir routiniert lässig und dennoch sicher  auftretend unser musikalisches Know-How ab, sodass der Funken beim Publikum  schon bei den ersten Stücken übersprang. Genau so sahen dies auch die  Veranstalter und Festwirte und wir bedienten unsere Klientel dementsprechend.   Als abschließendem Event in diesem Jahr ist der Königsbrunner Weihnachtsmarkt zu nennen, welcher zum ersten Mal am  neuen Areal zw. Mercateum und Eis-Arena stattfand. Gab es doch nun eine mobile Bühne, auf der sich alle Akteure  sichtlich wohl fühlen. Auch der Christkindlesmarkt beim Gasthaus Settele bot ein besonderes Flair, welche die Kapelle mit  ihrer weihnachtlichen Darbietungen abrunden konnte.   2013 Das Frühjahr brachte auch ein emotional trauriges Ereignis mit sich. Der TÜV hat die Scheidung unseres zuverlässigen  Musiker-LKWs nach über 30 Dienstjahre eingereicht; weitreichende Reparaturen wären wirtschaftlich nicht sinnvoll.   Um der Schrottpresse zu entgehen wurde ein Verkauf angestrebt. Beim Ausräumen und Säubern krochen für so manche  ältere Musiker die Emotionen hoch, vor allem als noch so gewissen Utensilien zum Vorschein kamen, die an dieser Stelle  nicht breit getreten werden. Um dennoch mobil zu bleiben entschied man sich für den Kauf eines geschlossenen Auto-  Anhängers, der vollbeladen dem SUV-Diesel unseres Tontechnikers Markus Schnöbel auf den Straßen Deutschlands  einiges abverlangt, so dass dieser dabei mehr auf 100km säuft, als die Musiker am Abend zusammen.   Getragen durch den Erfolg der Kapelle und den ersten Ermüdungsanzeichen der gesetzteren Lumpenbacher Musikergilde  wurde über die Jahreswende eine weitere Verjüngungskur der Kapelle vollzogen. Nach 33 Jahren aktiver Tätigkeit als  Trompeter und Keyboarder zog sich auch unsere sogenannter „Gendarm“ Franz Eichinger zurück, dafür konnte mit  Sebastian Pentz für Keyboard und Gesang ein talentiertes Nachwuchsmusikertalent gewonnen werden. An den Trompeten  brachten Andreas Fritsch und Felix Hofstetter zusätzlich jugendlichen Elan in die Kapelle hinein. Andreas Fritsch  bereicherte uns zudem als Songwriter mit seinen Arrangement-Schreiber-Qualitäten. Für das Posaunenregister konnte  Johannes Mayr verpflichtet werden und auch der bereits erwähnte Andreas Schupp, studierter Gitarrist und Sänger, wurde  Mitglied. Musikalisch wurde nun der erste Auftritt unter neuer Besetzung herbeigesehnt. Der Heimatabend in Mering bot sich hierzu  förmlich an, um das neu einstudierte Repertoire in der Praxis bühnenreif zeigen zu können. Manch einer vom  Burschenverein sowie vom Publikum konnte es nicht glauben, dass hier ihre Hauskapelle auf der Bühne stand, die  musikalisch sich völlig neu darbietet. Auch vom Augsburger Bierfestival kam sehr positives Feedback von den Besuchern  zurück. Da wurde es wieder mal Zeit beim zweiten Weißwurstfrühstück der Lumpenbacher eine original bayerische  Blasmusik zu zelebrieren. Wir hatten nichts verlernt und konnten unsere sehr anspruchsvollen Gäste voll zufrieden stellen.  Als Gäste konnten wir die Oldtimer-Freunde aus Königsbrunn begrüßen und bei einer Tombola wurden alte  Vereinsfundstücke gegen freiwillige Spenden an die Frau bzw. den Mann gebracht.   Eine weitere „Generalprobe“ absolvierte man auf der Landsberger Wies’n bei der Festwirtsfamilie Lanzl um auf der  Königsbrunner Gautsch am Eröffnungstag ein musikalisches Feuerwerk abbrennen zu können.   Bereits nach dem offiziellen Bieranstich änderte man die Blasmusik zu einem erfrischend druckvollen Party-Sound, der die  gesamte musikalische Bandbreite wiederspiegelte. Das Publikum dankte es mit stehenden Ovationen bis über die Mitte  des Zeltes hinaus. Selbst auf den hinteren Bänken und im Außenbereich des Zeltes wurden die gängigen Refrains  mitgesungen und beim obligatorischen Prosit stand kein Bierkrug mehr alleine auf dem Bierzelttisch.   In gleicher Manier verkaufte man sich beim Volksfest in Neuburg an der Donau und bei unserem Stadtnachbar in Inningen,  die das 140 jähriges Bestehen ihrer freiwilligen Feuerwehr zu feiern hatten.   Der Herbst führte die Kapelle zu einem weiteren Gastspiel in die  Schweiz nach Basel zu den Tierparkfreunde „Lange  Erlen“. Hier konnten wir zum ersten Mal unseren Neuzugang Andi Schupp ankündigen. Ein professionell ausgebildeter  Gitarrist und Sänger zeigte es nicht nur dem Schweizer Publikum, sondern brachte einen erneuten Leistungsschub in die  Kapelle und konnte auch als Solo-Entertainer unsere Pausen äußerst erfolgreich schließen. Weitere große Auftritte folgten  zu den Oktoberfesten nach Schillingsfürst und Nordhorn und auch in Gescher im hohen Norden machte man Station.   Alle Auftritte konnten mit der gleichen Intensität seitens unserer Musiker sowie voller Begeisterung unseres Publikums  abgehalten werden.   Somit wurde der Spruch auf unserem verkauften Musiker-LKW zum ersten Mal Wirklichkeit, der da lautet:   Die Lumpenbacher – Tour 2013 – Von Erfolg zu Erfolg!   2014 Über den Jahreswechsel konnte mit Linda Fleischer eine der letzten Lücken der Kapelle geschlossen. Gesanglich ist sie  eine große Bereicherung und erweiterte die musikalische Bandbreite im weiblichen Parcour enorm. Zudem ist die  Percussion-Frau auch optisch eine Augenweide und drückt dem Bühnenbild der Lumpenbacher jetzt das  gewisse i-Tüpferl  auf. Damit ging die Rechnung von Dirigent Walter Schuler voll auf, die Kapelle zu verjüngen und jetzt schon deren  Fortbestand zu sichern.   Im Frühjahr konnte man eine weitere erfolgreiche Probenarbeit abhalten, bei der die jungen Lumpenbacher von nun an den  Ton präzise Angaben und die weitere musikalische Ausrichtung der Kapelle auf die Zukunft ausrichtete.   Da kam es gerade recht, dass im Frühjahr der Posaunist  Konrad Weser zu seinem 50. Geburtstag in den Tanztempel  Amadeus in Königsbrunn einlud. Es wurde eine rauschende Party bei einer viel zu kurzen Nacht. Gar manche Gäste  fanden den Ausgang nicht mehr wieder und einer musste sogar vom stillen Örtchen mütterlich geborgen werden.   Musikalisch begann das Frühjahr mit dem Auftritt der Lumpenbacher bei der Kolpingfamilie Bobingen zum traditionellen  Tanz in den Mai im Laurentius-Haus. Tags darauf folgte vormittags das Maibaum-Anspielen bei den Maibaumfreunden in  Inningen und nachmittags das Maibaumfest der Königsbrunner Trachtler. Ebenfalls im Mai stand wieder der Auftritt in  Landsberg  auf der Weizinger Wies’n statt. Zurück in Königsbrunn feierte die Hauptschule ihre sogenannte  Westschulgautsch und man durfte sich erneut profilieren beim Augsburger Bierfestival sowie beim 50jährigen  Betriebsjubiläum der Steuerkanzlei Bader und Kollegen.   Am gleichen Wochenende fand zum dritten Mal unser Lumpenbacher Weißwurstfest mit Blasmusik statt, welches nun  erstmals den gesamten Hallenplatz auf dem Gelände der Familie Schuler in Anspruch nahm. Diese Meisterleistung war nur  gemeinsam mit unseren Musikerehefrauen, Musikerfreundinnen und weiteren Gönnern zu stemmen. An dieser Stelle wird  expliziert von uns Lumpenbachern ein Dank an alle Helfer- und Helferinnen ausgesprochen.   Am 22.06.2014 fand das überregionale 85. Gautrachtenfest des Altbayerisch-Schwäbischen Gauverbands statt und die  Trachtenkapelle Königsbrunn durfte als Festkapelle zum guten Gelingen beitragen. Der Höhepunkt für die Festkapelle war  der musikalische Weckruf um 6:00Uhr morgens. Wir wurden nicht nur mit Kaffee und Kuchen verwöhnt, sondern das  Festbier schmeckte naturgekühlt einfach besonders gut. Nachmittags fand dann der große Trachtenumzug statt, bei der die  Kapelle als Blickfang den Zug anführte.   Am darauffolgenden Wochenende konnte schon wieder unser Klassiker sprich die Gautsch-Eröffnung routiniert runter  gespielt werden. Ein weiteres Novum war der zweite und dritte Gautsch-Abendauftritt in einer Woche, die für die Musikeren  eine Bestätigung waren und  die Leistungskraft der Kapelle aufzeigte.   Ein ehe feucht-fröhlicher Aspekt war die Teilnahme der Lumpenbacher an dem weltweiten Hype der Cold-Water-Challange,  bei der mit einer Marschmusikprobe in original bayrischer Lederhose durch den kalten Königsbrunner Ilsesee alle  Bedingungen erfüllt wurden.   Der heiße Oktoberfest-Herbst startete mit dem Kirchweihfest in Schillingsfürst, welches an der Bundesautobahn A7 neben  Rothenburg an der Tauber liegt. Der Erfolg zu Erfolg führte dann wieder nach Norden in die Stadt Lohne, Kreis  Wietmarschen, Bezirk Ost-Westfalen, Land Nordrhein-Westfalen, wo im Festzelt Eylering im wahrsten Sinne des Wortes  der Punk lautstark abging.   Eine weitere Veränderung in der Kapelle brachte die überlegte Ankündigung von Dirigent Walter Schuler, dass er der  jungen treibenden Generationen der Lumpenbacher nicht im Wege stehen wolle und deshalb sein Amt des Dirigenten zur  Verfügung stelle. In Absprache der Vorstandschaft und auch des neuen designierten Dirigenten schlug er mit Marian Weser  seinen Nachfolger vor. Es herrschte zuerst stille im Raum, bis alle begriffen, dass nun eine neue musikalische Ära bei den  Lumpenbacher beginnen werde. Alle anwesenden Musiker sprachen ihm ihre weitere Zusammenarbeit aus und auch  Walter Schuler als abtretender Dirigent sicherte Marian Weser seine uneingeschränkte Hilfe zu.   Eine Hiobsbotschaft erreichte uns dann zum Jahresende am 20.12.2014. Es verstarb völlig unerwartet unser Vorstand  Thomas Fünfer, der sehr erfolgreich als Bindeglied zwischen Jung- und Altmusiker fungierte. In einer außertourlichen  Vorstandssitzung wurde beschlossen, dass die Lumpenbacher für das kommende Jahr 2015 keinen neuen 1. Vorstand  wählen und stattdessen der 2. Vorstand Werner Müller den Verein weiter führen werde.   2015 Im Januar folgte man dem Aufruf des neuen Dirigenten ab jetzt einen Probenmarathon hinzulegen, auch um das eben  Geschehene musikalisch verarbeiten zu können. Neue Stücke kamen hinzu und die Set-Reihenfolgen wurden aktualisiert.   Unser Trompeter Andreas Fritsch fungierte als muskalischer Arrangeur und setzte eng mit dem neuen Dirigenten die  Aktualisierung unseres Repertoires um. An den ersten Probentagen musste man sich erst an die neue Handschrift des  jungen Dirigenten gewöhnen, man spürte aber dessen musikalische Leidenschaft und schlussendlich stand dann jeder mit  vollem Eifer dahinter. Es stellte sich schnell eine neue Leidenschaft zur Musik ein und man probte nun, um bereit zu sein  die Welt zu erobern!   Zu weiteren Verstärkung kamen Sebastian Wiedemann und Florian Schubert an den Trompeten und Alexander „Ali“ Hirsch  am Tenorhorn hinzu. Zusätzlich Abwechslung in den Januar-Proben brachte das Helfer-Gans-Essen in Oberottmarshausen  in der Gaststätte Zott mit sich, welche der Trachtenverein für Teilnahme am Gautrachtenfest sponserte.   Auch wir Lumpenbacher bedankten uns für alle Helfer und Helferinnen des dritten Weißwurstfrühschoppens mit einem  Ente(n)-Satt-Essen.   Musikalisch startete man Ende März mit der festlichen Gestaltung des 80. Geb.-Fest unseres Gönners Heinrich Heuberger.  Auch der Jungen Union Königsbrunn sicherte man Unterstützung zu indem man die Fahrt mit dem Omnibus zum Stadion  des Bundesligisten FC-Augsburg musikalisch begleitete. Es folgten der Tanz in den Mai bei Kolpingfamilie Bobingen und  das traditionelle Maibaumantanzen am Tag darauf.   Man war nun gut gerüstet und auch sattelfest mit dem neuen Dirigenten, standen auch schon die ersten beiden  Großveranstaltungen in Moosburg und Landshut auf dem Programm bei der Festwirtsfamilie Krämer. Musikalisch sowie  auch optische war festzustellen, dass jetzt ein sogenannter anderer Wind bei den Auftritten der Lumpenbacher wehte.   Nach diesen beiden Auswärtsgastspiele musste man wiederum ran beim Augsburger Bierfestival und zwar zum 10 jährigen  Jubiläum ununterbrochen. Da galt es auch doch das anspruchsvolle Haunstetter Publikum vom neuen Lumpenbacher  Erscheinungsbild zu überzeugen. Es dauerte nicht lange und der Knoten zum Publikum platze, so dass nach mehrmaligen  Zugaben die Sperrstunde deutlich überschritten wurde.   Die nächste Bewehrungsprobe war unser viertes Weißwurstfrühstück in einer komplett ausgeräumten Halle der Fam.  Schuler im ehemaligen Trocknungswerk. Die Vorgabe unserer Gäste war hoch und wir ließen uns nicht lumpen und  zelebrierten allerfeinste Blasmusik von bekannt bis topaktuell. Selbst altkritische Königsbrunner, darunter Viehhändler,  städtische LKW-Fahrer und Ehrenmitglieder der Trachtenkapelle konnten überzeugt werden und sprachen uns ihre  geschätzte Hochachtung aus.   Jetzt war man gerüstet für eine heiße Gautscheröffnung und die ließ nicht lange auf sich warten. „O’zapft is“ hieß es am  späten Nachmittag bei Märsche, Walzer und Polka. Weiter ging es mit früheren Oktoberfest-Klassikern. Dann schwappte  die Stilrichtung über den großen Teich und man hörte Oldies, but Goldies. Mit 99 Luftballon von Nena verzauberte unsere  Sängerin Linda ihr Publikum gefolgt von Krachern der neuen deutschen Welle. Jetzt mussten aktuelle Hit aus den Charts  ran bis hin zu einem selbsternannten Volks-Rock’n Roller. Selbst harte Klänge aus dem Down Under Australiens sowie der  amerikanischen Rock-Scene wurden von Andi Schupp originalgetreu intoniert. Die Lumpenbacher waren nicht mehr  aufzuhalten; selbst der Startschuss um obligatorischen Feuerwerk ging im Gegröle des stehenden Publikums unter. Der  Beweis war erbracht, dass die nun tonangebende jungen Lumpenbacher auch optisch ihre Musi rüberbringen konnten und  das Gautsch-Publikum kaufte es ihnen voll ab.   Die Tour ging weiter zur Stadt Schrobenhausen, welche ihr Volksfest von den Lumpenbachern genau richtig injiziert und  von uns dosiert vorfanden. Zurück in Königsbrunn hatte man das Jagdfest zu spielen und auch zu einem bayrischen  Biergartenabend wurden wir von Resi’s Jägerhaus eingeladen. Tags darauf eilte man zu der Nachbargemeinde  Bergheim,  die ihr Gründungsfest der freiwilligen örtlichen Feuerwehr gewohnt zünftig feierten.   Ein weiteres Novum war das Sommerfest des Gewerbeverbands Bobingen. Bei gesperrter Hochstraße und bestem  Sommerwetter verzauberten die Lumpenbacher auch unsere direkte Nachbarstadt in gewohnter Manier. Auch unsere  Trachtler-Freunde konnten bei ihrem Gartenfest in dem schönen Biergarten der Gaststätte zum Trachtenheim zu unseren   Blasmusikklängen lauschen. Im Augsburger Stadtteil Inningen konnten die Lumpenbacher beim Herbstfest der Stiftung  ARGE ein rauschendes Sommerfest hinlegen.   Was nun folgte ist einfach mit der Marke Oktoberfest erklärt. Die Lumpenbacher-New-Generation-Musicans rückten aus  und eroberten den Norden von Deutschland. Man startete den Siegeszug zur Kirchweih nach Brunst, im weiteren  Wochenendrhythmus folgten die Oktoberfeste in Lohne, Nienborg und Vreden. Ohne Ausnahme konnte am von Erfolg zu  Erfolg anknüpfen. Das Publikum kaufte den jungen Lumpenbachern ihre Begeisterung zu dieser Musik ab und verlangte im  Gegenzug die Party total. Jeder kam auf seine Kosten, keiner ging unzufrieden nachhause, das ist Erfüllung pur!   Als Kontrastprogramm ging es dann im Spätherbst mit unseren Trachtler-Freunden ins Weingut nach Ungstein.   Der befreundete Trachtenverein feierte sein Vereinsjubiläum und die Lumpenbacher gestalteten einen bunten Abend der  Superlative. Hier floss nicht das Bier, sondern der Pfälzer Wein in Strömen, so dass das heimische Publikum, angestachelt  von den Lumpenbacher, in einen Rausch der Sinne verfrachtet wurden. Von diesem berüchtigten Abend ist dem  Hörensagen nach in Ungstein noch lange Nachgetratscht worden.   Abschließend zu diesem ersten Jahr unter dem neuen Dirigenten Marian Weser ist anzumerken, dass sich die junge  Truppe zu einer stilsicheren Musikkapelle entwickelt hat, die sehr auf die Wünsche ihres Publikum eingeht und zudem  optisch jung dynamisch agiert, will heißen, dass das Publikum der Kapelle ihre Musik mit Vergnügen abkauft!   Der Grundstock für einen vollständigen Generationenwechsel in der Kapelle wurde  dann in der Jahreshauptversammlung vollzogen und zwar mit der Wahl einer neuen  Vorstandschaft. Gewählt wurden zum 1.Vorstand Stefan Schuler, zum 2. Vorstand  Sebastian Pentz, Schriftführerin wurde Linda Fleischer, Kassier blieb Markus  Baumann, Material- und Notenwart wurde an Markus Schnöbel übertragen, das Amt  der Beisitzer an Friedrich Schabert und Felix Hofstetter vergeben, die  Kassenprüfung blieb bei den bewährten Revisoren von Siegfried Fischer und Claus  Reinel. Damit liegt nun auch die rechtliche Verantwortung des Vereins in jungen  Händen. Der nunmehr Alt-Dirigent Walter Schuler wähnte sich am Ziel seiner  Verjüngungskur und sah den Fortbestand der Kapelle zukünftig als gesichert an.   Die Schar an Alt-Musiker trat nun in die zweite Reihe der Kapelle, bereit als  Auswechselspieler eingesetzt zu werden und/oder bei Ständchen die Lücke schließen zu können.   2016 Nach einer intensiven Winterprobenphase startete man das Jahre am Ostersonntag beim Heimatabend des  Trachtenvereins Königsbrunn. Vom Hörensagen steigt der eigentliche Höhepunkt immer erst nach Mitternacht, wo der  Abend für Aktive mit Rehragout, Laternenmaßen etc. mehr oder weniger fein endet.   Ende April wurde wieder Bobingen gestürmt beim Tanz in den Mai bis spät in die Nacht. Am Vormittag danach trat man  zum Maibaufest in Inningen an und am Nachmittag in Königsbrunn  zum Maibaum-Antanzen. Eine Woche später war zum  11. Mal das Settele Bierfestival in Haunstetten zu spielen und wieder ein Wochenende später rückte man aus und fuhr  nach Geissenhausen zum dortigen Volksfest. Wiederum eine Woche später war dann das Pfingstvolksfest in Wörth bei  Erding zu bewältigen. Bei dieser neuen Spielstätte hat man sich wieder ausgezeichnet präsentieren können. Der Namen  Lumpenbacher brannte sich auch in dieser oberbayrischen Gegend als eindeutig positiv ein.   Am letzten Maiwochenende konnten dann wir Lumpenbacher unser 5-jähriges Weißwurstfrühschoppen-Jubiläum  zelebrieren. Schon eine halbe Stunde vor Öffnung setzen sich die ersten Besucher bei frisch gezapften Bier an die festlich  geschmückten Tische und unser Weißwurst-Dominator Werner Fritsch jun. zauberte auch schon die ersten prallen  Weißwürste aus dem Tiegel hervor. Ein himmlischer Genuss auf Erden, abgerundet zu den Blasmusikklängen der Lumpenbacher, elegant moderiert von  Dirigent Marian Weser, für jeden überall dezent hörbar, aufwendig eingestellt und eingemessen von Tontechniker Markus  Schnöbel. Weitere Helferlein verkaufen Tickets, stehen hinter dem Bierzapftresen, an der Cocktail-Bar, der  Essensausgabe, Räumen die Tische ab, bedienen Kaffeeautomat und Kuchenausgabe,  Klofrauen habe wir keine – alle  hier zu nennen sprengt den Rahmen dieser Chronik. Der Vollständigkeitshalber sind noch die zu nennen, die am Rotkreuz-  Spülmobil abspülen; dies leisten Angelina, Renate, Friedrich und Konrad. An dieser Stelle recht herzlichen Dank an alle  aktiven Helferlein!   Jetzt erfreute man sich wieder am musikalischen und zwar beim Fußball Sommerfest am Vereinsheim in Inningen. Der  nächste Kraftakt stand an mit einem dreitägigen Gastspiel auf der Königsbrunner Gautsch, welche in diesem Jahr zum  50igsten Mal ausgetragen wurde. Damit ist an der Leistungsfähigkeit der neuen Lumpenbacher nichts mehr hinzu zufügen!   Im Juli dürfte man nach Renovierung der Räumlichkeiten beim 111. Jubiläumsjahr der Gaststätte Settele in Haunstetten als  Festabendkapelle fungieren. Ein unvergesslicher Abend, da wir nebenbei auch fürstlich bewirtet wurden; ein Lob an die  Familie Settele!   Auch im engeren Landkreis hat sich nun die neue junge Qualität der Lumpenbacher herumgesprochen und so wurde man  beordert zum 50. jährigen Bestehen des Fußball Clubs FC Kleinaitingen. Die Bergheimer zeigten sich ebenfalls  kreative  und luden uns ein zu ihrem Schneckenfest. Auf beiden Anlässen zogen die Lumpenbacher alle Register ihrer  musikalischen Schaffenskraft, so dass jeweils die Nacht zum Tag gemacht wurde. Der Legende nach wurden manche auf  dem Nachhauseweg bereits von der Morgensonne geblendet!   Die Oktoberfestzeit nahte und man wurde erneut beauftragt die absoluten Partykracher in Moosburg, dem Kirchweihfest in  Brunst und natürlich Lohne zu gestalten. Das Publikum kannte uns ja bereit und forderte deshalb ab der ersten Minute ihr  Recht auf einen sogenannten Apré-Ski-Mallorca-Ballermann Abend frenetisch ein. Man darf stolz sein, ein original  Lumpenbacher zu sein!   Im November feierten der Alt-Dirigent Walter Schuler und seine Frau Angelika nach 25 Ehejahren ihre Silberhochzeit.   In der dank Biogasanlage nun gut beheizten Schuler-Ranch-Halle zelebrierte Dekan Volker Haug eine feierliche Dankes-  Andacht. Danach durfte man sich am warmen Buffet austoben und zu späterer Stunde setzte unsere befreundete Kapelle  „Die Wertachtaler“ die musikalischen Highlights, sehr zu unserem Geschmack.   Es zeigte sich, dass auch wir Lumpenbacher ohne Instrumente bis tief in die Nacht hinein feierten konnten.