Startseite Termine Besetzung Chronik Bilder Promotion Facebook Impressum / Datenschutz
...die Partygruppe mit den kurzen Lederhosen -          Garant für Stimmung, Show und gute Live-Musik
Solo Unplugged Unterhaltung aus besten Händen Da steigt die Stimmung in die Höhe Ein bisschen Show - und der Abend ist etwas besonderes !!
  Chronik 
(c) 2018 - Trachtenkapelle Königsbrunn e.V. - Die Lumpenbacher
Timeline: Back to the 70’s
1971 - 1980 Im Jahre 1971 wirkte die Trachtenkapelle bei der Einweihung der neuen Königsbrunner Kirche Zur Göttlichen Vorsehung  und bei den Einweihungsfeierlichkeiten des Gymnasiums mit. Außer zu zahlreichen Volksfesten ging´s auch nach Freiburg  und Schonach in den Schwarzwald und ins Sauerland nach Lüdenscheid. Manchmal wurde am gleichen Tag sogar an zwei  Orten gespielt: eine Hälfte der Musiker spielte z.B. in Freiburg und die andere Hälfte in Lechfeld bei der Bundeswehr. Im  gleichen Jahr leistete sich die Trachtenkapelle eine neue Lautsprecher-Anlage. Das Jahr 1972 brachte wieder viele Auftritte  und viel Arbeit. Es wurde fleißig geprobt und über die Verbindungen eines Freundes der Kapelle wurde die erste  Langspielplatte mit dem Titel „So klingt´s bei uns“ in den Münchner Gloria-Studios aufgenommen. Mit den Freunden aus  Ennetbürgen/Schweiz, die drei Tage in Königsbrunn zu Gast waren, gestalteten die Musiker einen Schweizer Abend. Eine  Besichtigung des Olympiageländes in München rundete den Besuch der Schweizer Gäste ab. Ein zünftiger  Kameradschaftsabend mit Schlachtfest auf der Hütte des Königsbrunner Ski-Clubs brachte zusätzliche Abwechslung in  den prallgefüllten Terminkalender. Ein äußerst bedeutsamer Höhepunkt in der  Geschichte der Trachtenkapelle folgte im Jahre 1973. Die Kapelle wurde für das  Münchner Oktoberfest engagiert! Viele Kapellen aus der ganzen Welt bewerben sich  jedes Jahr, um beim größten Volksfest der Welt musizieren zu können. Da der  Festwirt der Bierhalle Winzerer Fahnder´l von der Leistungskraft der Kapelle gehört  hatte, flatterte den Königsbrunnern tatsächlich ein Angebot ins Haus. Diese  Gelegenheit ließ man sich natürlich nicht entgehen und marschierte beim  Wieseneinzug der Wirte mit; ebenso beim weltberühmten Trachtenumzug durch die  Straßen Münchens. Dann spielten die Musiker um Peter Mögele 16 Tage in der ca.  fünfeinhalbtausend Gäste fassenden Festhalle. Natürlich machte es großen Spaß,  besonders wenn die Drehbühne in Gang gesetzt wurde, vor den Gästen aus aller Welt zu musizieren. Manch prominenter  Gast dirigierte die Kapelle wie z.B. Peter Kreuder, Jürgen Feindt, Heinz Eckner, und in den Ehrenlogen spielte man  Ständchen u.a. für Alfons Goppel und Franz Josef Strauß. Ein weiterer Höhepunkt war das Gastspiel beim zweitgrößten  Weinfest der Welt, dem Bad Dürkheimer Wurstmarkt in der Pfalz. Es war auch hier eine große Ehre für die Musikanten, für  Stimmung zu sorgen, und auch diese weltbekannte Festwoche wurde zu einem bemerkenswerten Erfolg in der Geschichte  der Trachtenkapelle.   Nach dem Motto, jedes Jahr neue Feste und Gastspielorte, brachten auch die Jahre  1974 und 1975 Auftritte bei vielen neuen Anlässen und in vielen neuen Orten. Neu im  Terminplan waren z.B. Gastspiele in Vohburg, Hausen, Treuchtlingen, Neuburg,  Donauwörth, Hünfeld bei Fulda, beim Barthelmarkt in Oberstimm und beim Plärrer in  Augsburg. All diese Festivitäten wurden natürlich auch 1974 und 1975 von zwei  weiteren Engagements beim Oktoberfest in München in den Schatten gestellt. 16  Tage auf der Wiesn - damit konnte natürlich kein anderes Ereignis konkurrieren!   Viel Arbeit brachte im Jahre 1975 auch die Gründung einer Jugendkapelle mit sich.  Eine Werbeaktion mittels Handzettel, die in Schulen verteilt wurden, und mit Aufrufen  in der Presse, hatte großen Erfolg und so konnten die Proben mit ca. 60 Buben und  Mädchen beginnen. Als Dirigent stellte sich Richard Kempf zur Verfügung und Hans Kraft bot sich als Mädchen (Manager)  für alles an. 1976 veranstaltete die Trachtenkapelle einen Tanz mit Blasmusik zu Gunsten der Jungmusikanten. In diesem Jahr ging es  auch in folgenden Gastspielorten erfolgreich weiter: Landsberg, Waldberg, Öhringen, Waldbach, Schonach, Lauterbrunn,  Kongreßhalle Augsburg usw. Das Jahr brachte auch einen Auftritt in der ZDF-Sendung Drehscheibe. Für die Aufnahmen  ging es ins BMW-Werk nach Dingolfing, wo die Kapelle die Dixieparade zum Besten gab. Überschattet wurde das Jahr  1976 vom plötzlichen Tod des beliebten Musikers und Sängers Franz Kispert. Vielseitigkeit war auch im Jahre 1977 wieder  Trumpf. Die örtlichen Auftritte waren: ein Tanz im Zellersaal zu Gunsten der Jugendkapelle, Einlagen bei Faschingsbällen,  Inthronisation Perlachia, Standkonzert beim Rathaus, Ständchen zu verschiedenen Anlässen, Fronleichnams-Prozession,  Kranken- Gottesdienst mit Frühschoppen. Auch eine Waldwanderung bei herrlichem Wetter wurde unternommen. Bei  folgenden Veranstaltungen waren wir vertreten: Frühlingsfest Treuchtlingen, Karlshuld und Haunstetten, beim  deutschamerikanischen Volksfest in Augsburg, Ettringen, Sparwiesen, Straßberg, Ehingen, Feldheim, Königsbrunner  Gautsch, Rehling, Aichach, Buchdorf, bei der Feuerwehr im Zeughaus Augsburg, Kirchweih Augsburg, Augsburger Plärrer,  in der Kongreßhalle Augsburg, bayerischer Nachmittag, Bundeswehr in Lechfeld, Mergelstetten (Bierfest). Abschluss und  Höhepunkt des Jahres zugleich war das 25jährige Gründungsjubiläum der Trachtenkapelle, das die Musiker und ihre  Freunde und Fans vom 2. bis 6. November ausgiebig feierten. Hier einige Veranstaltungen im umfangreichen  Festprogramm: Nach einer Gedenkmesse für den verstorbenen Freund und Musiker Franz Kispert trafen wir uns im  Herbergsaal zur Krone. Ein Diavortag erinnerte an vergangene Zeiten. Am Freitag, den 4. November 1977, gab es ein  Standkonzert mit anschließendem Empfang durch den Bürgermeister Fritz Wohlfarth. Anwesend waren auch Landrat Dr.  Frey, sowie die Pfarrer Ritzer, Purrer und Bummele. Beim anschließenden Festabend im Gasthof Krone wurden neben  einem Rückblick auf die 25 Jahre Trachtenkapelle, den noch aktiven Gründungsmitgliedern Herbert Bäßler, Anton Mittner,  Hugo Wangner, Walter Stelzenmüller, Erwin Oppenländer und Fritz Schuler eine geprägte Sondermünze der  Trachtenkapelle mit dem Wappen der Stadt überreicht. Geehrt wurde von der Trachtenkapelle auch Frau Wieser aus  Neusäß, die als Fan der Kapelle fast bei jeder Veranstaltung anwesend war. Der darauffolgende Samstag begann um  11:00 Uhr mit einem Standkonzert der Jungmusikanten und mit dem Empfang der Freunde aus Ennetbürgen. Um 20:00  Uhr eröffnete Peter Mögele mit dem Jubiläumsmarsch „In die weite Welt“ den Bunten Abend im Evangelischen  Gemeindesaal. Dieses Musikstück und der Marsch „Mit frohem Mut“ waren die ersten Musikstücke, die die Kapelle vor 25  Jahren einstudierte. Ein buntes Bild war der Einzug der Mitwirkenden. Der Humorist Werner Scheuber von den Schweizer  Gästen führte durch den Abend mit der Trachtengruppe aus Ennetbürgen und der Musikkapelle Klosterlechfeld. Zum  Abschluss wurde am Sonntag ein Fußball-Länderspiel durchgeführt, in dem die Königsbrunner Auswahl mit 3:0 siegte. Der  abschließende Frühschoppen in der Pfarrei zur Göttlichen Vorsehung gab allen die Möglichkeit, die Festtage noch einmal  Revue passieren zu lassen.   Am 22. April 1978 konnten sich die Jungmusikanten im neuen Gewand vorstellen. Die Einkleidung wurde mit einem großen  Zuschuss von der Stadt Königsbrunn und einem weiteren Zuschuss vom Landkreis gefördert. Bei einem ausverkauften  bunten Abend in der Gymnasium-Turnhalle, bei dem neben den Jungmusikanten die Trachtenkapelle, die Trachtengruppe  aus Ennetbürgen, die Blaskapelle Ennetbürgen, die Singgoldmädla (Dreigesang) und Werner Scheuber als Ansager  mitwirkten, kam die in Team-Arbeit entworfene Tracht beim Publikum gut an. Neben den Festen in und um Königsbrunn  gab es 1978 wieder zwei Höhepunkte im Terminkalender: die Gastspiele in Frankreich und auf der Insel Sardinien.  Gastspielort in Frankreich war Bourges, die Patenstadt von Augsburg. Eine Woche lang wurden die Gäste mit bayerischer  Musik unterhalten und die Musikanten lernten die französische Gastfreundschaft und die berühmte französische Küche  kennen.   Im Oktober ging es dann mit dem Bundeswehrflugzeug Transall nach Sardinien. Dort sind in der Stadt Decimomannu  deutsche Soldaten stationiert, für die ein kleines Oktoberfest veranstaltet wurde. Die Auftritte, die Gastfreundschaft der  Sarden und der Bundeswehr, sowie die Besichtigungsausflüge auf der Insel, machten den einwöchigen Aufenthalt zu  einem Erlebnis. Besonders begeistert waren die Königsbrunner Musiker vom schönen Hotel am Meer, wo man beim Baden  und Erholen die Freizeit verbrachte. Das Jahr 1979 brachte als bemerkenswertes Ereignis die Gründung eines eigenen  Vereins für die Jungmusikanten, der fortan unter dem Namen Jugendblasorchester Königsbrunn interessierte Kinder und  Jugendliche musikalisch ausbildete. Neben der Gestaltung ortsüblicher Feste spielte die Kapelle drei Tage in  Ennetbürgen/Schweiz, in der Siegerlandhalle in Siegen/Westfalen, wieder eine Woche auf Sardinien, beim Plärrer in  Augsburg. Im Jahre 1980 wird als Höhepunkt eine Ungarnreise verzeichnet. Durch Vermittlung von Freund und Gönner  Georg Bischof, fuhr die Kapelle mit dem Bus für eine Woche an verschiedene Orte in Ungarn. Man war am Plattensee, in  Budapest und in der Batschka im Ort Gara. Anlässlich eines Klassentreffens führten die Musikanten die Schubertmesse auf  und beim anschließenden Tanz war deutlich zu spüren, dass die ungarische Bevölkerung für die seltene Möglichkeit  bayerische Blasmusik zu hören, sehr dankbar und erfreut war. Helmut Schuler wurde neuer Probenleiter. Ein Tanz mit  Blasmusik wurde im Hotel Zeller veranstaltet. Folgende Feste wurden 1980 musikalisch mitgestaltet: Faschingstreiben der  Perlachia in der Augsburger Fuggerei, Kehraus im Gasthof Krone, Starkbierfeste in Kaufbeuren und Bärenkeller, Volksfeste  in Augsburg, Königsbrunn, Landsberg, Meitingen, Bobingen, Abensberg, Neusäß, Schwabmünchen usw. Hinzu kamen die  Gestaltung kirchlicher Feste, die Mitwirkung bei Vereinsfesten, z.B. beim Heimatabend des Trachtenvereins, beim Besuch  russischer Sportler bei der TSV-Fußballabteilung und beim Jubiläum der Sudetendeutschen Landsmannschaft.   Zu erwähnen ist noch das Gastspiel in Siegen/Westfalen.   Am 1. November verließ Kapellenleiter Peter Mögele nach 24 Jahren aktiven Musizierens und nach 23 Jahren Tätigkeit als  Dirigent und Manager aus gesundheitlichen Gründen die Kapelle. Interessant sind vielleicht noch die Namen der Musiker  im Jahre 1979/80: Herbert Bäßler, Klaus Bujarski, Klement Bund, Wilhelm Hämmerle, Richard Kempf, Anton Kurz, Josef  Kurz, Anton Mittner, Peter Mögele, Erwin Oppenländer, Hans Rabl, Peter Sadlo, Alfred Schuler, Fritz Schuler, Helmut  Schuler, Walter Schumacher, Walter Stelzenmüller, Heinz Tuffentsammer und Heinrich Walter. Hinzu kamen 1980 Franz  Eichinger und aus der Jugendkapelle die Nachwuchsmusikanten Michael Bley, Otmar Frömel und Walter Schuler. Die  Nachfolge von Peter Mögele als Dirigent übernahm der bisherige Probenleiter Helmut Schuler, ein Musiker aus der  Kapelle. Allerdings hatte dieser mit einigen Anfangsschwierigkeiten zu kämpfen. Die Kapelle war in den zurückliegenden  Jahren stark durch Peter Mögele geprägt worden und die Musiker waren seine Handschrift gewöhnt. Nachdem zuerst der  Fortbestand der Kapelle keineswegs als sicher angesehen werden konnte, musste Peter Mögele sogar noch einmal  kurzzeitig Helmut Schuler vertreten, da sich dieser eine Verletzung an der Hand zugezogen hatte. Danach gelang es  Helmut Schuler Fuß zu fassen, wobei er aber immer auf die Unterstützung Peter Mögele´s zählen konnte. Bald darauf  konnte die Kapelle unter neuer Führung an alte Erfolge anknüpfen.