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...die Kapelle mit den kurzen Lederhosen          Garant für Stimmung, Show und gute Live-Musik
Solo Unplugged Unterhaltung aus besten Händen Da steigt die Stimmung in die Höhe Ein bisschen Show - und der Abend ist etwas besonderes !!
  Chronik 
(c) 2014 - Trachtenkapelle Königsbrunn e.V. - Die Lumpenbacher
Aus mündlichen Überlieferungen ist uns bekannt, dass es schon zur Jahrhundertwende in Königsbrunn eine Blaskapelle gab. Unter verschiedenen Dirigenten spielte die Kapelle überwiegend bei Veranstaltungen von Ortsvereinen und Hochzeiten, aber auch in der Umgebung Königsbrunns. Da die Blaskapelle zu Beginn der 50er Jahre überaltert war und der damalige Dirigent Karl Jakob aufhören wollte, übernahm dessen Sohn Erich Jakob die Initiative und gründete 1952 die Trachtenkapelle Königsbrunn. Die jungen Musikinteressenten kamen in der Hauptsache vom Trachtenverein Königsbrunn und vom evangelischen Posaunenchor Königsbrunn. Die Gründungsmitglieder waren: Erich Jakob, Walter Stelzenmüller, Erwin Oppenländer, Rudolf Wiedemann, Anton Mittner, Hugo Wangner, Fritz Schuler, Albert Schabert und Herbert Bäßler. Die jungen Musikanten übten fleißig und konnten schon im gleichen Jahr bei einem Gartenfest in Augsburg - Lechhausen aufspielen. Als Probenraum dienten die Nebenzimmer verschiedener Gasthäuser Königsbrunns, aber auch das Wohnzimmer der Landwirtsfamilie Wiedemann in der St.-Johannes-Straße. In den Jahren 1953, 1954 und 1955 spielte die Kapelle dann schon bei örtlichen Veranstaltungen. 1954 machte man einen Ausflug in die Rheinpfalz. Auch wurden 1955 bereits Kontakte ins Ausland geknüpft. Für zwei Tage war die Kapelle Gast bei österreichischen Musikfreunden in der Ortschaft Stumm im Zillertal. 1956 wurde es dann schon lebhafter. Die Kapelle richtete als Mitglied des Allgäu-Schwäbischen Musikbundes das Bezirksmusikfest aus. Im Bierzelt neben der evangelischen Kirche hielt Rektor Hans Handschuh die Festansprache. Beim Massenchor und Festzug wirkten sieben Kapellen mit. Im gleichen Jahr war man Festkapelle bei der Fahnenweihe des Trachtenvereins Königsbrunn. Bei einem Trachtenfest in Memmingen spielten die Musiker die Schubertmesse und beim Festzug. Auch wurde in diesem Jahr ein Heimatabend veranstaltet, bei dem die 40 Mann starke Kapelle aus Stumm/Zillertal zu Gast war. Die Jahre 1957 und 1958 brachten Veranstaltungen wie Faschingsbälle der Feuerwehr, der Veteranen, der Schützen, eine Hochzeit, einen Heimatabend und einen Auftritt im Bierzelt Bobingen. 1958 wurde Heinrich Klier aus Haunstetten neuer Dirigent und Probenleiter. Peter Mögele fungierte während dessen Abwesenheit als Ersatzdirigent und Manager. Betrachtet man die Jahre von 1959 bis 1966, wird deutlich, dass sich durch die Vielseitigkeit der Kapelle weitere bedeutende Erfolge einstellten. In dieser Zeit wurde Peter Mögele Kapellenleiter, Walter Schwarze Probenleiter und Franz Uhl Herbergsvater (Gasthaus Krone). Interessant festzuhalten ist auch, dass damals an jedem äußeren Ende von Königsbrunn ein Musiker wohnte. Damals hatte man noch kein Telefon und kein Auto und oft musste mit dem Radl in alle Himmelsrichtungen gefahren werden, um irgendeine Mitteilung zu überbringen. Einmal wurde bei der Anreise zu einem Gastspiel in München mit Schrecken festgestellt, dass der Notenkoffer in Königsbrunn vergessen wurde. Nach einem Anruf beim Herbergsvater Franz Uhl packte dieser den Notenkoffer in sein Auto und fuhr auf schnellstem Weg in Richtung München. In letzter Minute kam er - nur mit einer Hose über dem Schlafanzug und barfuß, da es ja früh am Morgen war - und rettete den Auftritt der Königsbrunner Musiker in der Landeshauptstadt. 1959: Faschingsbälle, Fahnenweihe der Egerländer Gmoi, Waldfest in Gessertshausen, Markt in Bobingen, Festzug in Mindelheim. 1960: Faschings- und Schützenfestzug in Augsburg und Haunstetten, Feuerwehrfest in Ries /Ebermergen, Waldfest Gessertshausen, Zwei-Tages- Ausflug ins Zillertal.