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...die Partygruppe mit den kurzen Lederhosen -          Garant für Stimmung, Show und gute Live-Musik
Solo Unplugged Unterhaltung aus besten Händen Da steigt die Stimmung in die Höhe Ein bisschen Show - und der Abend ist etwas besonderes !!
  Chronik 
(c) 2017 - Trachtenkapelle Königsbrunn e.V. - Die Lumpenbacher
Timeline: Back to the 50’s
1952 - 1960 Aus mündlichen Überlieferungen ist uns bekannt, dass es schon zur Jahrhundertwende in Königsbrunn eine Blaskapelle  gab. Unter verschiedenen Dirigenten spielte die Kapelle überwiegend bei Veranstaltungen von Ortsvereinen und  Hochzeiten, aber auch in der Umgebung Königsbrunns. Da die Blaskapelle zu  Beginn der 50er Jahre überaltert war und der damalige Dirigent Karl Jakob aufhören  wollte, übernahm dessen Sohn Erich Jakob die Initiative und gründete 1952 die  Trachtenkapelle Königsbrunn. Die jungen Musikinteressenten kamen in der  Hauptsache vom Trachtenverein Königsbrunn und vom evangelischen  Posaunenchor Königsbrunn. Die Gründungsmitglieder waren: Erich Jakob, Walter  Stelzenmüller, Erwin Oppenländer, Rudolf Wiedemann, Anton Mittner, Hugo  Wangner, Fritz Schuler, Albert Schabert und Herbert Bäßler.   Die jungen Musikanten übten fleißig und konnten schon im gleichen Jahr bei einem  Gartenfest in Augsburg - Lechhausen aufspielen. Als Probenraum dienten die Nebenzimmer verschiedener Gasthäuser  Königsbrunns, aber auch das Wohnzimmer der Landwirtsfamilie Wiedemann in der St. Johannes-Straße. In den Jahren  1953, 1954 und 1955 spielte die Kapelle dann schon bei örtlichen Veranstaltungen. 1954 machte man einen Ausflug in die  Rheinpfalz. Auch wurden 1955 bereits Kontakte ins Ausland geknüpft. Für zwei Tage  war die Kapelle Gast bei österreichischen Musikfreunden in der Ortschaft Stumm im  Zillertal. 1956 wurde es dann schon lebhafter. Die Kapelle richtete als Mitglied des  Allgäu-Schwäbischen Musikbundes das Bezirksmusikfest aus. Im Bierzelt neben der  evangelischen Kirche hielt Rektor Hans Handschuh die Festansprache. Beim  Massenchor und Festzug wirkten sieben Kapellen mit. Im gleichen Jahr war man  Festkapelle bei der Fahnenweihe des Trachtenvereins Königsbrunn. Bei einem  Trachtenfest in Memmingen spielten die Musiker die Schubertmesse und wirkten  beim Festzug mit. Auch wurde in diesem Jahr ein Heimatabend veranstaltet, bei dem  die 40 Mann starke Kapelle aus Stumm/Zillertal zu Gast war. Die Jahre 1957 und  1958 brachten Veranstaltungen wie Faschingsbälle der Feuerwehr, der Veteranen, der Schützen, eine Hochzeit, einen  Heimatabend und einen Auftritt im Bierzelt Bobingen. 1958 wurde Heinrich Klier aus Haunstetten neuer Dirigent und  Probenleiter. Peter Mögele fungierte während dessen Abwesenheit als Ersatzdirigent und Manager. Betrachtet man die  Jahre von 1959 bis 1966, wird deutlich, dass sich durch die Vielseitigkeit der Kapelle weitere bedeutende Erfolge  einstellten. In dieser Zeit wurde Peter Mögele Kapellenleiter, Walter Schwarze Probenleiter und Franz Uhl Herbergsvater  (Gasthaus Krone). Interessant festzuhalten ist auch, dass damals an jedem äußeren Ende von Königsbrunn ein Musiker  wohnte. Damals hatte man noch kein Telefon und kein Auto und oft musste mit dem Radl in alle Himmelsrichtungen  gefahren werden, um irgendeine Mitteilung zu überbringen. Einmal wurde bei der Anreise zu einem Gastspiel in München  mit Schrecken festgestellt, dass der Notenkoffer in Königsbrunn vergessen wurde. Nach einem Anruf beim Herbergsvater  Franz Uhl packte dieser den Notenkoffer in sein Auto und fuhr auf schnellstem Weg in Richtung München. In letzter Minute  kam er - nur mit einer Hose über dem Schlafanzug und barfuß, da es ja früh am Morgen war - und rettete den Auftritt der  Königsbrunner Musiker in der Landeshauptstadt. Es folgten ab 1959 Faschingsbälle, Fahnenweihe der Egerländer Gmoi,  Waldfest in Gessertshausen, Markt in Bobingen, Festzug in Mindelheim. Im Jahr 1960 spielte man bei Faschings- und  Schützenfestzug in Augsburg und Haunstetten, beim Feuerwehrfest in Ries /Ebermergen, Waldfest Gessertshausen und  man fand Zeit zu einem zwei-Tages- Ausflug ins herrliche Zillertal.